"Mit leeren Händen kommen wir, mit leerer Hand gehen wir. Und zwischen Nichts und Nichts sind wir verrückt genug zu glauben, etwas zu besitzen."
Mittwoch, 19. Februar 2014
Schwindel
Als ich heute Morgen aufstand und die ersten Schritte machen wollte, wäre ich fast hingefallen. Ich musste mich am Türrahmen festhalten, da ich das Gleichgewicht nicht halten konnte. Ganz langsam wurde es etwas besser, so dass ich ohne mich festzuhalten herumlaufen konnte, aber bis jetzt fühle ich mich schwindlig. Gleichzeitig habe ich das Gefühl, leicht verwirrt zu sein, ich kann mich schlecht konzentrieren und der Kopf ist irgendwie wie in Watte gepackt. Was das nun wieder ist. Kann mir gut vorstellen, dass es neurologische bzw. psychologische Gründe hat. In der Tagesklinik waren viele, die an Schwindel litten in Zusammenhang mit Depressionen. Ich werde das weiter beobachten und falls nötig, damit zum Neurologen gehen müssen.
Montag, 17. Februar 2014
Durchhalten
ist jetzt die Devise. Meine Arbeitsmotivation tendiert seit dem Knall in der Firma gegen Null. Mein Arbeitskollege hat ab heute zwei Wochen Urlaub, und ich bin mit Chef alleine. Er reißt sich seit der Aussprache hier total zusammen, das merkt man schon. Ich frage mich allerdings, wie lange er das durchhalten kann. Und mal ganz ehrlich, angenehmes Arbeiten stelle ich mir anders vor als bei Totenstille und geöffneter Tür zum Chef-Büro, der wirklich jedes Tippen, jedes Husten und jedes Wort am Telefon mitbekommt. Hätte mir früher mal einer erzählt, dass ich so arbeiten müsste, dann hätte ich ihn vermutlich ausgelacht.
Alles in Allem ist zurzeit eine mentale Durststrecke. Die Ärzte-Odyssee geht weiter, der neue Augenarzt möchte zunächst klären ob ich überhaupt an Glaukom erkrankt bin. Habe dafür einen Tag Urlaub genommen. Nach dem MRT war ich dann letzte Woche bei der Besprechung mit dem Orthopäden - ohne Befund. Habe neue Überweisungen zum MRT und Röntgen bekommen. Er sprach über Ischias-Nerv und Knochentumor. Ich habe immer noch jeden Tag Schmerzen, sie kommen und gehen. Endlich Gewissheit zu haben wäre schön. Dann die Zahnarzt-Geschichte. Der Kieferorthopäde hat mittlerweile einen Kostenvoranschlag für die Implantatgeschichte geschickt. 3.046,- €. Da ist aber noch kein Zahnersatz dabei. Der wird dann auch noch mal mindestens 1.000,- € kosten. Wirklich deprimierend. Die Alternative, eine Art "Gebiss", herausnehmbar, schreckt mich dermaßen ab, dass ich wohl die 4000 € zahlen werde. Andererseits möchte ich mich ungerne auf eine monatliche Rate von beträchtlicher Höhe einlassen. Abgesehen von ca. 500 € an Zinsen, die ich bei einer einmaligen Zahlung sparen würde, weiß man doch nie, wie lange man noch Arbeit hat, um Schulden tilgen zu können.
Komisch ist auch das Wetter. Der Winter scheint vorbei zu sein, ohne dass es einmal richtig gefroren oder geschneit hätte. Die Knospen kommen schon raus und morgens hört man die Vögel zwitschern. Ich hoffe, dass jetzt nicht noch eine Kältewelle kommt.
Alles in Allem ist zurzeit eine mentale Durststrecke. Die Ärzte-Odyssee geht weiter, der neue Augenarzt möchte zunächst klären ob ich überhaupt an Glaukom erkrankt bin. Habe dafür einen Tag Urlaub genommen. Nach dem MRT war ich dann letzte Woche bei der Besprechung mit dem Orthopäden - ohne Befund. Habe neue Überweisungen zum MRT und Röntgen bekommen. Er sprach über Ischias-Nerv und Knochentumor. Ich habe immer noch jeden Tag Schmerzen, sie kommen und gehen. Endlich Gewissheit zu haben wäre schön. Dann die Zahnarzt-Geschichte. Der Kieferorthopäde hat mittlerweile einen Kostenvoranschlag für die Implantatgeschichte geschickt. 3.046,- €. Da ist aber noch kein Zahnersatz dabei. Der wird dann auch noch mal mindestens 1.000,- € kosten. Wirklich deprimierend. Die Alternative, eine Art "Gebiss", herausnehmbar, schreckt mich dermaßen ab, dass ich wohl die 4000 € zahlen werde. Andererseits möchte ich mich ungerne auf eine monatliche Rate von beträchtlicher Höhe einlassen. Abgesehen von ca. 500 € an Zinsen, die ich bei einer einmaligen Zahlung sparen würde, weiß man doch nie, wie lange man noch Arbeit hat, um Schulden tilgen zu können.
Komisch ist auch das Wetter. Der Winter scheint vorbei zu sein, ohne dass es einmal richtig gefroren oder geschneit hätte. Die Knospen kommen schon raus und morgens hört man die Vögel zwitschern. Ich hoffe, dass jetzt nicht noch eine Kältewelle kommt.
Freitag, 7. Februar 2014
Sieg oder Niederlage?
Nach dem großen Knall folgte die totale Kapitulation. Nein, keine Sorge. Nicht meine.
Meinem Wunsch nach Kündigung wurde leider seitens des Arbeitgebers nicht entsprochen. So hartnäckig ich auch argumentierte. Welche Gründe, und es sind einige an der Zahl, ich auch anführte. Am Ende sagte er, was er denn ohne uns machen soll. Dass er unsere Arbeit wertschätzt. Dass wir Urlaub nehmen können. Dass alle Arzttermine wahrgenommen werden können, ohne Stress. Dass wir seine depressive Stimmung als nieder drückend empfinden schien ihn wirklich überrascht zu haben. Und auch sonst schien er wie vor den Bug getroffen von der ganzen Situation und beschrieb es so ähnlich wie "am Pranger zu stehen". Ich hatte das Gefühl, dass er kurz vorm Losheulen war.
Dann musste ich hören, dass er mich "nur sehr ungerne gehen ließe". Die Entscheidung darüber sollte auch dann nicht gestern getroffen werden, da wir nach der fast zweistündigen Diskussion alle irgendwie durch den Wind waren. Arbeiten war gestern nicht wirklich angesagt. Das ging nicht mehr. Zu viel Kopfschwirren. Und das ging uns allen so.
Jetzt gehe ich da heute wieder hin, wo ich doch eigentlich mit der Kündigung in der Hand, und freigestellt bis zum Austritt, rausmarschieren wollte. Da jedoch nun alle Zugeständnisse gemacht wurden, haben wir uns darauf eingelassen. Was blieb auch übrig in dem Moment. Nun bleibt abzuwarten ob sich wirklich etwas ändert. Aber ihr könnt mir glauben, dass es verdammt gut getan hat, alles mal zu sagen was mich so im Laufe der zwei Jahre angekotzt und gestört hat. Es einfach mal rauszuhauen, ohne Rücksicht auf Verluste.
Eine wichtige Sache habe ich gestern noch vergessen. Das mit dem Urlaub. 24 Tage bis zur Rente - das kann nicht sein. Ich werde es heute ansprechen. Nach einer Gehaltserhöhung zu fragen wäre in der jetzigen Situation unangemessen gewesen, aber das ist nur aufgeschoben.
Es fühlt sich nicht wie ein Sieg an, aber auch nicht wie eine Niederlage. Vermutlich muss man erst mal sehen ob es was gebracht hat, um dann eine Entscheidung zu treffen.
Ach ja. Danach war ich dann bei einem Beratungsgespräch beim Kieferchirurgen, dem ich seit Wochen entgegen zittere. Wie nicht anders erwartet, wird die Gesamtrechnung ca. 3000,00 € ausmachen. Und zwar OHNE den anschließenden Zahnersatz. Mir ist klar, dass die ihre Implantate verkaufen wollen. Aber es scheint mir trotzdem die beste Lösung zu sein. Nun warte ich auf den Kostenvoranschlag. In der jetzigen Situation wäre Arbeitslosigkeit ein Desaster.
Meinem Wunsch nach Kündigung wurde leider seitens des Arbeitgebers nicht entsprochen. So hartnäckig ich auch argumentierte. Welche Gründe, und es sind einige an der Zahl, ich auch anführte. Am Ende sagte er, was er denn ohne uns machen soll. Dass er unsere Arbeit wertschätzt. Dass wir Urlaub nehmen können. Dass alle Arzttermine wahrgenommen werden können, ohne Stress. Dass wir seine depressive Stimmung als nieder drückend empfinden schien ihn wirklich überrascht zu haben. Und auch sonst schien er wie vor den Bug getroffen von der ganzen Situation und beschrieb es so ähnlich wie "am Pranger zu stehen". Ich hatte das Gefühl, dass er kurz vorm Losheulen war.
Dann musste ich hören, dass er mich "nur sehr ungerne gehen ließe". Die Entscheidung darüber sollte auch dann nicht gestern getroffen werden, da wir nach der fast zweistündigen Diskussion alle irgendwie durch den Wind waren. Arbeiten war gestern nicht wirklich angesagt. Das ging nicht mehr. Zu viel Kopfschwirren. Und das ging uns allen so.
Jetzt gehe ich da heute wieder hin, wo ich doch eigentlich mit der Kündigung in der Hand, und freigestellt bis zum Austritt, rausmarschieren wollte. Da jedoch nun alle Zugeständnisse gemacht wurden, haben wir uns darauf eingelassen. Was blieb auch übrig in dem Moment. Nun bleibt abzuwarten ob sich wirklich etwas ändert. Aber ihr könnt mir glauben, dass es verdammt gut getan hat, alles mal zu sagen was mich so im Laufe der zwei Jahre angekotzt und gestört hat. Es einfach mal rauszuhauen, ohne Rücksicht auf Verluste.
Eine wichtige Sache habe ich gestern noch vergessen. Das mit dem Urlaub. 24 Tage bis zur Rente - das kann nicht sein. Ich werde es heute ansprechen. Nach einer Gehaltserhöhung zu fragen wäre in der jetzigen Situation unangemessen gewesen, aber das ist nur aufgeschoben.
Es fühlt sich nicht wie ein Sieg an, aber auch nicht wie eine Niederlage. Vermutlich muss man erst mal sehen ob es was gebracht hat, um dann eine Entscheidung zu treffen.
Ach ja. Danach war ich dann bei einem Beratungsgespräch beim Kieferchirurgen, dem ich seit Wochen entgegen zittere. Wie nicht anders erwartet, wird die Gesamtrechnung ca. 3000,00 € ausmachen. Und zwar OHNE den anschließenden Zahnersatz. Mir ist klar, dass die ihre Implantate verkaufen wollen. Aber es scheint mir trotzdem die beste Lösung zu sein. Nun warte ich auf den Kostenvoranschlag. In der jetzigen Situation wäre Arbeitslosigkeit ein Desaster.
Donnerstag, 6. Februar 2014
Bäng!!!!!!
Mit einem lauten Knall entlud sich gestern eine riesige Menge negativer Energie, die sich auf beiden Seiten aufgestaut hatte. Mein "Chef" glänzte einmal mehr in seiner absoluten Inkompetenz, indem er sich gehen ließ und mich ANBRÜLLTE. Erstaunlicherweise, je mehr er sich aufregte, (und das merkt man an seinem hochroten Kopf und der Art wie er dann stammelt) desto ruhiger wurde ich, obwohl ich innerlich vorher vor Wut auch gezittert hatte. Ich durfte mir dann noch mehr zur Geringschätzung meiner Person und meiner Arbeit anhören. Auf meinen Hinweis, was das alles eigentlich mit dem jetzigen Konflikt zu tun hätte, kriegte ich die Antwort, dass er nun mal gerne "sammelt".
Dazu sollte noch erwähnt werden, dass nachdem ich vor einigen Tagen von meinem Kollegen gehört habe, dass mein "Chef" sich fragt, was ich "eigentlich den ganzen Tag mache", und ich das erst mal verdauen musste, da konnte mich dann gestern auch nicht mehr wirklich schocken, dass er der Meinung ist, ich "arbeite gegen seine Frau", die seit Anfang Januar dort anfängt, meinen bisherigen Job zu machen.
Das war ja auch so eine Sache. Ich weiß gar nicht ob ich es geschrieben hatte, dass ein neuer Arbeitsbereich auf die Art und Weise an mich herangetragen wurde, dass "Chef" nach einem "Mitarbeiter-Gespräch" einfach verkündete: "Ab Januar wird meine Frau den Bereich BLA und BLA übernehmen, und Sie (also ich) sind dann mehr für Bereich BLA und BLA zuständig. Diese Kröte hatte ich noch geschluckt. Dachte ich zumindest. Gestern kam sie mir dann wieder hoch. Mich wundert allerdings wirklich, wie ruhig ich blieb, und wie klar ich meinen Standpunkt trotz des inneren Orkans verteidigte. Irgendwann kam mir in der Diskussion mein Kollege zur Seite, der sonst immer auf der Seite des Chefs gestanden hatte. Im Laufe der Diskussion wurde der "Chef" immer kleinlauter, bis er sich am Ende für sein Gebrüll mir gegenüber entschuldigte. Schon erstaunlich, aber egal. Es ändert nichts mehr. Da ist eine Grenze überschritten worden, die ich nicht tolerieren werde.
Heute auf der Arbeit wird es ein Gespräch zu viert geben, bei dem eine Einigung herbeigeführt werden soll. Nachdem ich seit gestern Abend darüber nachdenke, ist mein Entschluss klar wie ein Kristall. Nachdem ich ihm schon gestern vorgeschlagen hatte, mich doch zu kündigen, wenn er doch mit meiner Arbeit und meiner Person so unzufrieden sei, und er daraufhin überrascht meinte, darüber sollte er wirklich einmal nachdenken, werde ich heute mit Nachdruck noch einmal darauf hinweisen.
Die Abhängigkeit, in der man sich meint zu befinden, ist in Wirklichkeit doch nichts weiter als eine Mischung aus mangelndem Selbstwertgefühl und einer Art von kindlichen Gefühlen, von denen man sich endlich befreien sollte. Ich meine jetzt in meinem Fall. Die Situation, in der ich mich befinde, habe ich mir selbst erschaffen, und ich kann mich selbst aus ihr befreien! Das habe ich jetzt verstanden.
Wenn er also meinen Vorschlag, mich zu kündigen, nicht akzeptiert, werde ich ihn um ein Zwischenzeugnis bitten, damit dann auch allen ganz klar ist, dass ich auf keinen Fall bleiben werde. Ich werde weiter nach einem anderen Job suchen, und er kann nichts dagegen tun. Da ist es doch im Grunde für alle Beteiligten besser, wenn er mich sofort kündigt. Aber naja. Ich kann diese Entscheidung nicht erzwingen, es kommt dann so wie es kommt.
Und am Ende sage ich, "Ich bin dann mal weg".
Dazu sollte noch erwähnt werden, dass nachdem ich vor einigen Tagen von meinem Kollegen gehört habe, dass mein "Chef" sich fragt, was ich "eigentlich den ganzen Tag mache", und ich das erst mal verdauen musste, da konnte mich dann gestern auch nicht mehr wirklich schocken, dass er der Meinung ist, ich "arbeite gegen seine Frau", die seit Anfang Januar dort anfängt, meinen bisherigen Job zu machen.
Das war ja auch so eine Sache. Ich weiß gar nicht ob ich es geschrieben hatte, dass ein neuer Arbeitsbereich auf die Art und Weise an mich herangetragen wurde, dass "Chef" nach einem "Mitarbeiter-Gespräch" einfach verkündete: "Ab Januar wird meine Frau den Bereich BLA und BLA übernehmen, und Sie (also ich) sind dann mehr für Bereich BLA und BLA zuständig. Diese Kröte hatte ich noch geschluckt. Dachte ich zumindest. Gestern kam sie mir dann wieder hoch. Mich wundert allerdings wirklich, wie ruhig ich blieb, und wie klar ich meinen Standpunkt trotz des inneren Orkans verteidigte. Irgendwann kam mir in der Diskussion mein Kollege zur Seite, der sonst immer auf der Seite des Chefs gestanden hatte. Im Laufe der Diskussion wurde der "Chef" immer kleinlauter, bis er sich am Ende für sein Gebrüll mir gegenüber entschuldigte. Schon erstaunlich, aber egal. Es ändert nichts mehr. Da ist eine Grenze überschritten worden, die ich nicht tolerieren werde.
Heute auf der Arbeit wird es ein Gespräch zu viert geben, bei dem eine Einigung herbeigeführt werden soll. Nachdem ich seit gestern Abend darüber nachdenke, ist mein Entschluss klar wie ein Kristall. Nachdem ich ihm schon gestern vorgeschlagen hatte, mich doch zu kündigen, wenn er doch mit meiner Arbeit und meiner Person so unzufrieden sei, und er daraufhin überrascht meinte, darüber sollte er wirklich einmal nachdenken, werde ich heute mit Nachdruck noch einmal darauf hinweisen.
Die Abhängigkeit, in der man sich meint zu befinden, ist in Wirklichkeit doch nichts weiter als eine Mischung aus mangelndem Selbstwertgefühl und einer Art von kindlichen Gefühlen, von denen man sich endlich befreien sollte. Ich meine jetzt in meinem Fall. Die Situation, in der ich mich befinde, habe ich mir selbst erschaffen, und ich kann mich selbst aus ihr befreien! Das habe ich jetzt verstanden.
Wenn er also meinen Vorschlag, mich zu kündigen, nicht akzeptiert, werde ich ihn um ein Zwischenzeugnis bitten, damit dann auch allen ganz klar ist, dass ich auf keinen Fall bleiben werde. Ich werde weiter nach einem anderen Job suchen, und er kann nichts dagegen tun. Da ist es doch im Grunde für alle Beteiligten besser, wenn er mich sofort kündigt. Aber naja. Ich kann diese Entscheidung nicht erzwingen, es kommt dann so wie es kommt.
Und am Ende sage ich, "Ich bin dann mal weg".
Donnerstag, 23. Januar 2014
Vakuum
So könnte man den momentanen Zustand beschreiben. Ich habe nicht das Gefühl, wirklich zu leben. Zwischen Arbeit und Bett hin und her. Dazwischen andere Pflichten wie lästige Hausarbeit am Wochenende, Arzt-Termine, einkaufen. Ab und zu mal ein winziges Highlight. Ein schöner Spaziergang, ein Besuch auf den momentan sehr rar gesäten Flohmärkten, ein Paar schöne neue Stiefel. Auf der Arbeit hat sich nicht viel geändert... ich bin jetzt mehr und mehr für Personalbeschaffung und Disposition zuständig, meine Sekretariatsaufgaben muss ich aber auch noch erledigen. Es bleibt viel liegen, und ich komme kaum mal zum Durchatmen. Die neue Kraft ist kaum da und wenn dann macht sie nicht viel, und es ist bisher nicht wirklich abgesprochen, welche Aufgaben sie nun übernimmt. Abends schlafe ich meist schon vor 21:00 Uhr ein weil die Tage lang und anstrengend sind. Vielleicht ist es auch das fehlende Fünkchen namens Spaß am Leben, das zurzeit einfach fehlt. Die Tage sind noch immer kurz und es ist immer noch morgens und abends dunkel wenn ich gehe und wenn ich komme. Jetzt kommt noch Kälte dazu, der Winter fängt nun endlich an. Musste ja irgendwann. Die Schmerzen im Bein sind noch immer da, der Termin zum MRT rückt näher. Die bevorstehende Zahn-OP macht mir Angst. Meine Mama war schon wieder im Krankenhaus. Glücklicherweise ist sie schnell wieder raus, aber mal sehen was nun wird...
Ich hoffe auf bessere Tage.
Ich hoffe auf bessere Tage.
Donnerstag, 12. Dezember 2013
Schmerzen...
...sind ein Fluch. Seit fast einem Jahr habe ich ja diesen üblen Schmerz am rechten hinteren Bein. Der kommt und geht mittlerweile wann er will, es gibt keinen Tag, an dem ich schmerzfrei bin. Nach einer Odyssee bei diversen Ärzten kam ich Anfang des Monats wieder auf den Orthopäden zurück. Der konnte sich nicht an mich erinnern, und wollte mir direkt wieder 'ne Rutsche Akupunktur aufdrücken, wogegen ich jedoch ausdrücklich widersprach. Ich erzählte ihm von meinen eigenen Beobachtungen. Abends fühlte es sich an einer Stelle seitlich am oberen Bein heiß an und ich bat ihn, sich das mal anzusehen. Bis dato hatte er (außer röntgen) mein Bein nicht mal untersucht! Als er das dann tat, fühlte er sofort, dass es eine Entzündung eines Schleimbeutels ist. Ich bekam dann eine Spritze, und 7 Tage später noch eine. Jeweils 3-4 Tage nach der Spritze war der Schmerz wieder da. Ich ahne nichts Gutes... diese Sache wird bestimmt nicht nach 3 Spritzen ausgestanden sein, so wie er es vorgeschlagen hat. Der Fenrir erzählte mir etwas von 12 Spritzen, die er erhielt, bis eine Schleimbeutelentzündung bei ihm allmählich abklang. Wenn das so lange dauert, dann muss ich den Arzt wechseln... ich kann nicht jeden Montag eher von der Arbeit weg. Vor Allem nicht nach der Diskussion letzte Woche auf der Arbeit, wo mir vorgeworfen wurde, ich machte "Dienst nach Vorschrift - kein Stück mehr, und kein Stück weniger". Es wurde kritisiert, dass ich, um die Post wegzubringen (Einschreiben), früher von der Arbeit weggehe. Das letzte Wort von meiner Seite ist noch nicht darüber gesprochen. Das werde ich nochmal zur Sprache bringen.
Sonntag, 8. Dezember 2013
Weihnachtsbäckerei...
Am Samstag hatte ich den SpaceArt Ralf und später noch den Fenrir zu Besuch. Unterstützung bei der Weihnachtsbäckerei war auch dringend notwendig. Alleine hätte ich das auf keinen Fall durchgezogen. Diesmal wollten wir es ja auf Grund von Zeitmangel schnell und fokussiert erledigen, was auch recht gut geklappt hat. Trotzdem war es relativ anstrengend.... am Ende hat die Zeit aber noch für einen Kaffee in gemütlicher Runde gereicht. Auch ein Gang über'n Herner Weihnachtsmarkt mit Fenrir war noch drin.
Den Tag über hab ich meine negativen Gedanken gut verdrängen können. Heute kamen sie dann wieder hoch, aber nach einem Gespräch mit einer Freundin, die gute Ratschläge geben konnte, fühle ich mich für den morgigen Tag ausreichend gewappnet. Was dann in Zukunft wird, das wird man sehen. Ich halte euch auf dem Laufenden. Anbei einige Fotos der diesjährigen Leckereien... wer sich für das eine oder andere Rezept interessiert, findet diese auf meinem Kochblog.
Den Tag über hab ich meine negativen Gedanken gut verdrängen können. Heute kamen sie dann wieder hoch, aber nach einem Gespräch mit einer Freundin, die gute Ratschläge geben konnte, fühle ich mich für den morgigen Tag ausreichend gewappnet. Was dann in Zukunft wird, das wird man sehen. Ich halte euch auf dem Laufenden. Anbei einige Fotos der diesjährigen Leckereien... wer sich für das eine oder andere Rezept interessiert, findet diese auf meinem Kochblog.
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| Gebrannte Mandeln |
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| Pfeffernüsse |
Freitag, 6. Dezember 2013
Freitagsfüller...
1. Im Kino war ich schon ewig nicht mehr. Finde ich auch nicht schlimm. Ist alles zum totalen Kommerz verkommen.
2. Mich für diesen Job noch weiter aufzuopfern macht für mich keinen Sinn. Man kriegt am Ende sowieso nur einen Arschtritt dafür.
3. Ein Orkan namens Xaver brachte gestern Abend etwas Wind und Hagel hierher.
4. Ich glaube, Cincinnati Chili habe ich zuletzt gekocht.
5. Danke für die Fähigkeit, Abstand zu gewinnen. Daran muss ich noch arbeiten.
6. Heute ist Nikolaustag und mir ist kein bisschen weihnachtlich zumute. Die gestrige Situation auf der Arbeit hat mir auch mein ganzes Wochenende verdorben und gleich habe ich eine Zahn-OP.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Ablenkung von meinen üblen Gedanken und Gefühlen, morgen habe ich ja die Weihnachtsbäckerei mit Ralf und Ludger geplant und Sonntag möchte ich versuchen, den ganzen Tag nicht an die Arbeit zu denken !
Freitag, 29. November 2013
Freitags-Schnappschuss
1. Drei Dinge, die ich am Advent liebe: Die weihnachtlich beleuchteten Fenster überall, Weihnachtsplätzchen backen, heißes Met auf dem mittelalterlichen Weihnachtsmarkt trinken.
2. Unter der Woche bin ich meist so gegen 21:00 Uhr platt auf der Couch.
3. Es war dieses Horror-Video über Angora-Kaninchen-Quälerei in China, das mir heute so einen richtigen Dämpfer gab. Wenn ich so was sehe, werde ich ganz traurig und fange wieder an, die Menschen zu hassen.
4. Die Wohnung weihnachtlich dekorieren erinnert mich an meine Kindheit, deswegen macht es mir auch heute noch Spaß.
5. Gott sei Dank ist heute Freitag, und ich kann gleich hier die Segel streichen.
6. Die diesjährige Weihnachtsbäckerei werde ich perfekt abwickeln, es soll nicht so arbeitsintensiv werden dieses Mal.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen Abend zu Hause, morgen habe ich eventuell einen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt geplant und Sonntag möchte ich auf jeden Fall erst mal wieder die Halde hoch !
Donnerstag, 28. November 2013
Buzz!
Endlich komme ich mal dazu, ein Foto von "Buzz", dem putzigen Haus-Hummingbird von Schwester und Schwager in Kalifornien zu zeigen. Ich habe noch einige mehr gemacht, mehr oder weniger Zufallsprodukte, einfach draufgehalten und abgedrückt. Der Kleine ist einfach zu schnell für unser menschliches Auge. Man kriegt meist gerade mal ein hummelartiges Brummen mit und sieht ihn dann zeitversetzt schon wieder davonschwirren :D Außer wenn es ein anderer Kolibri wagen sollte, sich an seiner persönlichen Tränke zu vergreifen, dann wird dieser attackiert und hartnäckig verjagt. Leider konnte ich davon keine Bilder machen, es geht einfach zu schnell.
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