Sonntag, 14. August 2016

18 Monate später...

Zweifarbiger Buddleja mit pelzigem Nachbarn
...und es hat sich vieles geändert. Endlich ist die Umschulung beendet, endlich kann ich sagen dass ich auch mal etwas bis zum Ende durchgezogen habe. Die Zeit war sehr anstrengend und oft kam ich an meine Grenzen. Zwischendurch dachte ich sogar, dass ich wieder Antidepressiva brauche. Mittlerweile bin ich wieder in etwas ruhigeren Gewässern (ich habe endlich wieder Arbeit) und genieße die letzten Tage des Sommers.

Im Garten gibt es noch immer viel zu tun, da mir neben der Schule kaum Zeit dafür blieb. Das ist jetzt ein bisschen anders, denn lernen muss ich nicht mehr, und ich habe jeden Tag viel früher Feierabend, so dass noch Zeit und Energie dafür bleibt.

Der überdachte Freisitz im hinteren Bereich des Gartens, der schon so alt und vermodert war, ist abgerissen und neu aufgebaut. Ein großer Teil des (viel zu) großen Beetes wird gerade zur Rasenfläche. Die Kräuterspirale ist schon halb bepflanzt und ich freue mich über leckere frische Kräuter. Schritt für Schritt verändert sich alles immer mehr zum Positiven, und das Gefühl, gar nicht zu wissen, wo man jetzt anfangen soll, verschwindet allmählich. Es gibt nur noch einen Teilbereich, mit dem ich bisher noch nicht angefangen habe, denn dafür braucht man ganz viel Kraft: Der Bereich vor der Laube um den Pflaumenbaum herum. Es gibt dort riesige "Ziergräser", die sich stark vermehrt haben und man kommt mit Spaten oder Grabegabel kaum in den verhärteten Boden rein. Damit werde ich jetzt jemanden beautragen.

Erst halb fertig: die Kräuterspirale
Neu gepflanzt habe ich unter Anderem zwei Walnussbäume, Himbeeren, Blaubeeren, Taybeeren, Jostabeeren, Brombeeren, weiße Johannisbeeren, Cranberries, Erdbeeren, weißen Flieder, Schmetterlingsflieder, Hibiscus-Sträucher, Topinambur und viele leckere Kräuter. Auch Blumen wie Sonnenhut, Mädchenauge, Lilien und Iris sind dazugekommen, dafür sind andere, z. B. Tulpen, einige Rosen und andere Zwiebel-Blumen verschwunden. Alles verändert sich nach und nach immer mehr nach meinem Geschmack.
In der Kleingartenanlage bin ich nach wie vor ein Alien, da ich eben nicht jeden Halm "Unkraut" herausrupfe, der zwischen den Pflanzen wächst. Mein Garten soll möglichst noch ein wenig natürlich aussehen. Es ist eine Gratwanderung. An manchen Stellen wächst immer noch hohes Gras, das sich "vor meiner Zeit" dort angesiedelt hat, das ist sehr schwer wegzukriegen. An anderen Stellen kommt immer wieder der "kriechende Günsel" heraus, es ist eine wahre Pest. Den Giersch habe ich mittlerweile gut unter Kontrolle, irgendwann werde ich ihn auch mal probieren... soll ja sehr schmackhaft sein. Vor Allem die jungen Blätter sollen  wie Spinat schmecken. Hat jemand Erfahrung damit?

Bald melde ich mich zurück, mit noch mehr Fotos. Bis dahin GUT GRÜN!

Kommentare:

  1. Ich bin gespannt auf die weiteren Bilder! :)

    AntwortenLöschen
  2. Wow, Ich bin ja so beeindruckt von deinem grünen Daumen Schwesterherz! Toll was du da alles anbaust und erntest und kreierst! Hoffentlich habt ihr noch ein paar schöne Sommertage so dass ihr den Garten so richtig genießen könnt. LG

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Leider wird nicht mehr all zu viel übrig sein, wenn ihr dann im November kommt. Aber im Gegensatz zum letzen Mal hat sich der Garten bis dahin schon sehr verändert :-) Der grüne Daumen liegt wohl in der Familie, gell?

      Löschen

Vielen Dank für deinen Kommentar.
vybzbild